Am Rhy dihei - im Städtli willkomme

Oelfilm auf dem Rhein reichte von Diessenhofen bis nach Schaffhausen

Die Stadtgemeinde Diessenhofen bezieht Stellung zur grössten regionalen Gewässerverschmutzung.

 

 

Gestern Sonntagmorgen wurde festgestellt, dass eine ölhaltige Flüssigkeit auf dem Rhein trieb und bis nach Schaffhausen Schwäne wie andere Wasservögel, Biberbauten etc. in Mitleidenschaft zog. Die durch das Einleitwerk eines Gemüsebaubetriebs verursachte Rheinverschmutzung von noch nie dagewesenem Ausmass musste mittels Grosseinsätzen von Wehrkräften der Kantone Thurgau und Schaffhausen bekämpft werden und nahm behördlicherseits internationale Ausmasse an.

Der Stadtpräsident von  Diessenhofen erhob heute Morgen bei der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen Strafanzeige wegen Verstosses gegen die einschlägigen Bestimmungen des Gewässerschutz- und des Tierschutzgesetzes auf Hoheitsgebiet der Gemeinde Diessenhofen.

Zudem wurde beim Amt für Umwelt beantragt, dem Verursacher die Bewilligung für das Einleiten des belasteten Grundwassers aus der Geothermie-Bohrung in den Rhein per sofort bis zum sicheren Ausschluss jeglicher weiterer Möglichkeiten einer Schadensverursachung zu entziehen.

Im Weiteren sei dem Stadtrat Diessenhofen rasch ein Bericht über den Grund der Gewässerverschmutzung sowie die angeordneten Konsequenzen zukommen zu lassen. Im Sinne der Transparenz sei die Öffentlichkeit möglichst rasch und nach Stand der Dinge regelmässig mittels Medienmitteilung über den Schadenfall zu informieren.

 

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