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Die Sporthalle Letten wird ein Vorzeigeobjekt werden

(18.08.2010) Mit dem Spatenstich für die Dreifachturnhalle nahmen die Stadtgemeinde und die Volksschulgemeinde am Mittwochnachmittag auf dem Letten-Areal ein sehr bedeutungsgvolles Bauprojekt in Angriff.  (von Guido Elser)



Stadtrat und Schulbehörden beim fröhlichen Spatenstich


Dort wo die Dreifachhalle zu stehen kommt, spielten Jugendliche bis unmittelbar zum Spatenstich Volleyball und  Fussball. Sportlehrer Martin Singer gab den Abpfiff dieser Spiele. Und nun gab Stadtammann Sommer den Anpfiff zum Spatenstich.Dieser wurde von verschiedenen Gruppen ausgeführt:, Stadtrat und Schulbehörde, Baukommission und Architekten etc. Mit dabei waren immer auch der Stadtammann Walter Sommer und der Schulpräsident Jörg Sorg. Walter Sommer liess es sich nicht nehmen, noch kurz auf den bereitstehenden Bagger zu springen. Und er schaffte es ohne fremde Hilfe, den Koloss ein Stück weit vorwärts zu bewegen und dann eine Schaufel voll Erdreich auszuheben.

Der heutige Tag sei ein grosser Freudentag für die ganze Landschaft Diessenhofen sagte Stadtammann Walter Sommer.  Die Stadt habe 4,6 Mio Franken und die VSGDH 5,1 Mio. Franken für die Dreifachhalle bewilligt. Das sind total 9,7 Millionen Franken. Und wie man weiter von Sommer erfuhr, kann Diessenhofen die neue Sporthalle ohne Steuererhöhung finanzieren. Ja der Stadtrat stellt der kommenden Gemeindeversammlung sogar den Antrag, den Steuerfuss erneut zu senken.

Halle wohl bald ein Vorzeigeobjekt!

Sommer ist davon überzeugt dass die vom Winterthurer Architekturbüro Biscione/Graf geplante Halle für den Hallenbau neue Massstäbe setzen wird, da das Projekt  architektonisch, ästhetisch und funktional überzeugt und dass diese Halle zu einem Vorzeigeobjekt werden wird. Sommer erinnerte daran, dass nun 5 Jahre lang am Hallenprojekt gearbeitet wurde, und dass der Stadtrat sich von Anfang an für eine zukunftsgerichetete Dreifachhalle eingesetzt habe, dass aber die Konsensfindung mit der vorgängigen Schulbehörde leider viele Kraft und Zeit verbraucht habe.

Mit Stadt als Bauherrin ging's zügig voran

Seit nun aber nicht mehr die Schule, sondern die Stadt Bauherrin sei, so Sommer , sei es mit dem Projekt zügig vorangegangen. Und was vorher war, sind für Sommer «Tempi passati, Gott sei Dank». Im Februar 2010 war das Baugesuch ausgeschrieben. Erfreulicherweise sind keine Einsprachen eingegangen. So konnter der Stadtrat am 9. März 2010 die Baubewilligung erteilen. Bisher hat die BK (Baukommission)  bereits wieder 12 Sitzungen durchgeführt. Alle Akten füllen bereits drei breite Ordner. Und Sommer erklärte, dass Schüler und Vereine eine Halle erhalten würden, die ihren Bedürfnissen optimal entspreche. Und der Stadtammann dankte der VSGDH für das konstruktive Miteinander, der Bürgergemeinde für den namhaften Beitrag an  die Holzschnitzelheizung, den Anwohnern für den insgesamt konstruktiven Dialog und die Mitwirkung beim Ausarbeiten des Verkehrskonzeptes.

Standvortvorteil für Region und Stadt

Und Schulpräsident Jörg Sorg stelle seine kurze Ansprache unter das Zitat von John Davison Rockefeller «Kleinliche Gebäude beherbergen kleinliche Gedanken». Und Sorg sagte wörtlich «Wir dürfen aus der Grosszügigkeit und Genialität dieses Projektes schliessen, dass da  keine Kleingeister am Werk waren, wenn es um das Wohl unserer Kinder geht-dann nämlich, wenn die bestmöglichen Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung geschaffen werden ». Und er erinnerte daran, dass er nun seit .dem 1. August 2009 im Amt als Schulpräsident sei und dass auch er sich darüber freue, dass beim Hallenbau nun aus einer verfahrenen Situation so rasch ein optimaler Weg für eine sehr anpsruchsvolles Projekt gefunden worden sei. Für Sorg entsteht da ein Bauwerk, das für die Region und die Stadt Diessenhofen eine deutliche Erhöhung der  Standortqualität bringen wird.   

Die Dreifachhalle soll im Oktober 2011 rechtzeitig nach den Herbstferien bezugsbereit sein. Erfreulich ist, dass während der Bauphase der Schul- und Vereinssport nicht beeinträchtigt wird.