Am Rhy dihei - im Städtli willkomme

WK der Zivilschutzregion Rhy

(28.09.2010 von Linus Munz) Zwischen dem 13.9 und 17.9.2010 fand in Diessenhofen der jährliche WK mit einer Mannschaftsstärke von bis zu 76 Mann statt.
Auch dieses Jahr verrichtete der ZSR Rhy etliche Arbeiten zugunsten der Öffentlichkeit im Auftrag der verschiedenen Gemeinden: Nachdem die Pioniere am ersten Tag des WKs ihre Kenntnisse im Umgang mit den jeweils benötigten Geräten vertieft und aufgefrischt hatten, machten sie sich an die verschiedenen Arbeiten, die in den umliegenden Gemeinden anfielen.


(28.09.2010 von Linus Munz) Zwischen dem 13.9 und 17.9.2010 fand in Diessenhofen der jährliche WK mit einer Mannschaftsstärke von bis zu 76 Mann statt.
Auch dieses Jahr verrichtete der ZSR Rhy etliche Arbeiten zugunsten der Öffentlichkeit im Auftrag der verschiedenen Gemeinden: Nachdem die Pioniere am ersten Tag des WKs ihre Kenntnisse im Umgang mit den jeweils benötigten Geräten vertieft und aufgefrischt hatten, machten sie sich an die verschiedenen Arbeiten, die in den umliegenden Gemeinden anfielen.

Im Auftrag der Gemeinde Diessenhofen wurde die Sicherheit des Wanderers und Fahrradfahrers im schönen und im Frühling und Sommer sehr beliebten Schaarenwald bei Diessenhofen verbessert. Indem verschiedene in den letzten Jahren immer wieder überschwemmte Stücke des Wander- und Fahrradweges der entlang des Rheines verläuft mit Holzplatten überbaut wurden, wurde die Begeh- und fahrbarkeit des Wegstückes verbessert und angenehmer gestaltet. Ebenfalls in Diessenhofen aktiv waren die Anlagewarte, welche die öffentlichen Zivlischutzräume kontrollierten und Wartungsarbeiten durchführten, sodass sich die Räume auf dem aktuellsten Stand der Sicherheit befinden. Nebst dieser Arbeit verrichtete die ZSR Rhy auch Arbeiten in anderen Gemeinden wie Wagenhausen, Schlatt und Basadingen-Schlattingen.
Im Auftrag letzterer Gemeinde wurde an die Arbeit des letzten Jahres um das Blauseeli herum angeknüpft: Der Weg, der von Schlattingen hinauf zum Blauseeli - einem der schönsten Waldstücke dieser Gemeinde - führt, wurde so mit Treppenstufen verbessert und bearbeitet, dass ein Aufstieg von der schlattinger Seite her nun um einiges sicherer und einfacher von Statten geht als vorher.
Wie bereits erwähnt wurde auch in Wagenhausen gearbeitet: So wurden Verbesserungsarbeiten in Wagenhausen am Wanderweg entrichtet, der an das lauschig ruhige Rheinufer führt. Bei Regen war der Weg schnell von Wasser überschwemmt und überaus rutschig geworden. Nun gewährleistet der Einbau eines Abflusssystems ein kontrolliertes Abfliessen von Regenwasser. Zudem wurden das Terrain und der Bereich, an dem der Weg über den Rheinzufluss führt, gestärkt und so bearbeitet, dass der Weg nun leicht und sicher begehbar ist.
In Schlatt wiederum wurde der Weiher Schlatt von der ZSR Rhy zu einem noch schöneren Stück Natur gemacht, als er sowieso schon war: Da das Zu- und Abflussystem hier nicht mehr richtig funktionierte, war der Wasserstand so niedrig, dass das Weiterbestehen dieses schönen Weihers nicht mehr gewährleistet war. Die ZSR Rhy hat dieses Problem mit der Verbesserung der Dämmung und des Abflusssystems gelöst und den Ort mit der Erneuerung und dem Bau von zwei schönen, soliden und sicheren kleinen Brücken vervollständigt.

Nebst den Pionieren und Anlagenwarte waren aber auch die Betreuer und Führungsunterstützung im WK. Die Betreuer frischten am Donnerstag ihre Kenntnisse im Bereich der lebensrettenden Sofortmassnahmen auf und durften danach in der Notrufzentrale Thurgau hinter die Kulissen eines Notrufes sehen, was ihnen in ihrem Tätigkeitsfeld wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse einbrachte. Am Freitag machte sich der Betreuerzug dann auf, mit den Kindern des Kindergartens Diessenhofen beim Ratzähüsli einen spielerischen Seilparcours mit anschliessendem Bräteln zu absolvieren.   

Der Führungsunterstützungsstab machte indes Funkübungen und vertieften alle nötigen Fähigkeiten die für den Betrieb eines Lagezentrums überaus wichtig sind: Nebst dem Aufbau und Inbetriebnahme einer Antenne für den Polycomfunk, wurden der Gebrauch von Polycomfunkgeräten für einen allfälligen Ernstfall geprobt.