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Attraktivierung der Badeanlage

Anstelle des bestehenden Schwimmbeckens soll ein attraktiver Plantsch- und Nichtschwimmerbereich entstehen.


Eingang, Feuerstelle, Hecke

Der Eingangsbereich wird neu gestaltet und dabei die alte Feuerstelle ersetzt. Sitzgelegenheiten ums Feuer sowie Tische und Bänke sollen zum Verweilen an Feuer und Grillstelle einladen. Dabei sind massive Beton-Holz-Lösungen zu suchen. Die gesamte Badanlage wird gegenüber der südlich gelegenen Liegenschaften mit einer Hecke abgegrenzt.

Lernschwimm- und Planschbereich

Das bisherige Lernschwimmbecken erhält eine gleichmässige Tiefe (idealerweise 80 cm) und grenzt mit drei Seiten an einen frei gestalteten Planschbereich. Die gesamte Beckenanlage wird in einen Sandplatz eingebettet und weiterhin mit Rheinwasser gespiesen. Eine technische Lösung mit Aufbereitung, Umwälzung und chemische Behandlung des Wassers wäre nicht nur investitions-, sondern auch unterhaltsaufwändig. Der ständiger Durchfluss garantiert die erforderliche Wasserqualität. Das Wasser soll auf einfachste Weise einige Grad aufgewärmt werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Sicherheit und Beschattung (event. Sonnensegel) gelegt. Gestalterisch wird von den straffen Rechteckformen des Beckens abgewichen. Im Planschbereich soll Platz für spielerische Elemente und im Sand für Spielgeräte geschaffen werden. Mit der Konzentration der Angebote für Kleinkinder sind Toilettenanlagen in der Nähe dringend erforderlich.

Zugang zum Rhein und Renaturierung

Die Zugänge zum Rhein erfolgen über Paralleltreppen (längere Treppe westlich, kürzere Treppen östlich der Betonbaute). Die bestehende breitere Treppe im obersten Bereich wird durch breitere Stufen zum Rhein hin ersetzt.
Der Uferzugang von dieser Treppe bis hin zum ehemaligen Bunker wird renaturiert. Um wenig Liegefläche zu verlieren bleibt die Böschungskante erhalten. Der Zugang wird dadurch etwas steiler. Beim Material wird darauf geachtet, dass das Gewässer barfuss gut zugänglich ist ( Sand und Kies). Bei der Renaturierung handelt es sich weiterhin um einen Badestrand und um keine ökologische Aufwertung.

Betonelement

Die Stufen im am Ufer angrenzenden Bereich des Betonelements werden durch einen Holzrost ersetzt. Dieser bietet Liegegelegenheit und die Möglichkeit, von dort ins Wasser zu springen.

Beachvolleyballplatz

Dem Beachvollyballplatz fehlt es an Breite. Diese ist am bestehenden Ort sehr schwer zu erreichen. Ein Lösung wäre das Verschieben des Platzes Richtung Westen. Der frei werdende Platz dient einerseits zur Flächenerweiterung der Badeanlage (mit den geplanten Becken geht im oberen Teil Platz verloren) oder für andere Sportmöglichkeiten (z.B. Boccia). Zusammen mit der geplanten Paralleltreppe wird auf diese Weise der westliche Anlagenbereich aufgewertet.
Bestehende Gebäude bleiben

Änderungen an den bestehenden Bauten, die der Aufwertung dienen ( zusätzliche Toilettenanlagen, Isolation, Kühlraum, Nutzung Abwärme etc.), sind nicht Bestandteil des Vorprojekts und müssen einem Architekten übertragen werden. Dabei wir darauf geachtet, dass die Gebäude den ursprünglichen Charakter nicht verlieren.
Die Badeanlage ist weiterhin so konzipiert, dass die Angebote für Familien mit Kleinkindern sich im östlichen, diejenigen der Jugendlichen sich im westlichen Teil konzentrieren, ohne dass dabei die gewünschte Vermischung der Generationen verloren geht.

Breite Vernehmlassung bis Ende Mai

Die Landschaftsarchitekten Rotzler Krebs Partner sind beauftragt, zu Handen des Stadtrates eine Kostenschätzung auszuarbeiten. Der Stadtrat behält sich vor, nach Vorliegen der Kosten die Massnahmen auf Verhältnismässigkeit zu prüfen und zu etappieren.
Zudem werden die Massnahmen nun der breiten Bevölkerung zur Vernehmlassung unterbreitet. Jederman ist eingeladen, bis zum 31. Mai 2010 schriftlich Stellung zu nehmen (Stadtgemeinde Diessenhofen, Stadtrat, Rathaus, 8253 Diessenhofen oder info@diessenhofen.ch).