Am Rhy dihei - im Städtli willkomme

Rückgang Sozialhilfekosten

Erfreulicher Rückgang der Sozialhilfekosten im Jahre 2010

(20.01.2011)
Die Fürsorgerechnung 2010 der Stadtgemeinde Diessenhofen zeigt ein erfreuliches Bild. Obschon die Bruttokosten sich in den letzten fünf Jahren von CHF 0.97 Mio. auf CHF 1.65 Mio. erhöht haben, bleibt letztlich 2010 ein Nettoaufwand von knapp CHF 390‘000. Das sind rund CHF 100‘000 weniger als im Vorjahr.


Irène Pfister und Jacqueline Ehrat haben die Sozialhilfekosten im Griff.


Der Pro-Einwohner-Aufwand hat sich seit 2006 von CHF 173 auf CHF 114 gesenkt. Das gute Ergebnis begründet sich insbesondere mit Rückvergütungen und Alimentenvorschuss-Rückzahlungen in der Grössenordnung von CHF 1.25 Mio. Der gute Rechnungsabschluss ist auf die seriöse Arbeit der Mitarbeiterinnen der Sozialhilfe zurückzuführen, die um eine hohe Rückzahlquote bemüht sind und trotz der massiven Bruttokosten für eine erfreuliche Bilanz sorgen.
Insgesamt mussten im letzten Jahr 74 Sozialhilfedossiers behandelt werden, die 94 Personen umfassten. Der Ausländeranteil liegt mit 36 % bei einem guten Drittel und damit leicht über dem ausländischen Bevölkerungsanteil von 31 %. Hinsichtlich der Alters- und Zivilstandsstrukturen ist eine Zunahme bei den 26- bis 35-Jährigen und insbesondere bei ledigen Sozialhilfeempfängern festzustellen. Dies sind allerdings Momentaufnahmen und Trends, die sich von Jahr zu Jahr ändern können.