Am Rhy dihei - im Städtli willkomme

Vom Frösche-Über-Die-Strasse-Tragen bis zur Hausaufgabenhilfe

Ein gemeinsames Nachtessen als kleiner Dank für ehrenamtliches Wirken, Pius Kolb und Matthias Bösch von den Diessenhofer Ornithologen.

 

Gut zwanzig Personen gemeinnütziger Organisationen folgten der Einladung des Stadtrates in den Saal des Hotels Adlers. Stadtammann Walter Sommer dankte namens der Behörde für das ehrenamtliche Engagement zu Gunsten der Allgemeinheit. Dabei unterstrich er die Bedeutung dieser Arbeit, die ganz im Sinne der Behörde ist und leider oft zu wenig gewürdigt wird. Seitens des Freiwilligen Zentrums Thurgau war die Geschäftsleiterin Margrit Keller anwesend, die mit eindrücklichen  Zahlen aufwartete. Knapp 40 % der in der Schweiz lebenden Bevölkerung engagiert sich freiwillig. Dies bedeuten rund 700 Mio. Stunden pro Jahr, dei in die Freiwilligenarbeit investiert werden. Freiwilligenarbeit ist sehr vielfältig: Nicht nur die Mitarbeit in karitativen, sozialen und kirchlichen Organisationen gehört dazu, sondern ebenso das Engagement in Sport, Kultur und in Interessengemeinschaften, auch Einsätze für die Umwelt sind ein Beitrag für das Gemeinwohl so wie die Nachbarschaftshilfe oder das Engagement in Behörden und politischen Gremien.

Der gut halbstündige Film „Die freiwillige Schweiz“ zeigte den Anwesenden ausgewählte Beispiele von Freiwilligenarbeit verschiedener Gruppierungen in allen Landesteilen der Schweiz.

Die Stadtgemeinde lud zu guter Letzt die Gäste zu einem Nachtessen ein, um damit einen kleinen Dank für die grosse Arbeit zu erbringen, die oft in aller Stille unauffällig, abseits des Rampenlichts geleistet wird und doch so unermesslich wertvoll ist.