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Fast perfekte Punktlandung bei den Baukosten der Sporthalle Letten

Knapp ein Jahr nach Inbetriebnahme der Lettenhalle und mittlerweile nach Abschluss der letzten Umgebungsarbeiten im Juni 2012 liegt die Bauabrechnung für die Sporthalle Letten vor. Die abgeschlossenen Kosten nach Abzügen aller Beiträge und Subventionen belaufen sich auf CHF 9‘991‘735.35. In Relation zum Kostenvoranschlag von CHF 9‘784‘000.00 wird die Abrechnung um CHF 207‘735.35 übertroffen. Das entspricht 2.1 Prozent. Die Mehrkosten würden sogar nur rund 1,5 Prozent betragen, wenn der Beitrag von CHF 54‘000.00 für die Holzschnitzelheizung wie veranschlagt seitens des Kantons geleistet worden wäre. Dieser war jedoch bereits im Minergiebeitrag enthalten.

 

Mehrwert dank Verbesserungen

Die Mehrkosten liegen in erster Linie begründet in Verbesserungen und Mehrbestellungen im Verlaufe der Bauphase. Alleine die Vergrösserung der zwei Sporträume (Kraft/Gymnastik), die Mehraufwendungen für die grössere Heizung (Wärmeleitung zu Schule), für den Fassadenplaner sowie für die Wasserrinnen vor den Haupteingängen erforderten zusätzliche Kosten in der Höhe von CHF 238'000.00. Durch den Pausenplatz, die Parkplätze bei der Schule, den Weg und die Entwässerung wurden die Umgebungsarbeiten im Ausmass von CHF 85‘000.00 erweitert.

Zudem wurde die Teuerung im revidierten Kostenvoranschlag bereits vor einem Jahr und nur auf eine Teilsumme von rund drei Millionen Franken aufgerechnet. Der Bauboom ab 2010 führte aber verschiedentlich zu höheren, über den Berechnungen liegenden Offerten.

Der Bau der Lettenhalle wird die Investitionsrechnung der Stadtgemeinde Diessenhofen nach Abzug des Beitrags der VSGDH und weiterer netto mit rund CHF 4,2 Millionen belasten.

Günstige Halle dank Kostenoptimierung und straffer Kontrolle

Die Lettenhalle wurde zu günstigen Kosten realisiert. Der ursprüngliche Kostenvoranschlag lag bei 11,5 Millionen Franken; er wurde bereits vor der Volksabstimmung vom 27. September 2009 ehrgeizig in zwei Schritten auf unter zehn Millionen Franken optimiert und reduziert. Die Baukommission bemühte sich, die verschiedenen, auch nicht vorausplanbaren Mehraufwendungen mit Einsparungen in namhafter Höhe zu kompensieren. Ohne die beschlossenen Zusatzinvestitionen hätten die Baukosten unter dem Kostenvoranschlag gehalten werden können.

Der Stadtrat dankt der Baukommission unter Leitung des Stadtammanns und dem Architekturbüro Graf Biscioni aus Winterthur für die seriöse, umsichtige Lenkung des Neubaus verbunden mit einer straffen Kostenkontrolle. Die Baukommission und die Architekten leiteten an 25 Sitzungen mit Sachverstand und Stilgefühl die Realisierung des schönen Bauwerks, das in nur gerade 300 Arbeitstagen erstellt wurde und Massstäbe setzt.