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Neues Bauland wird erschlossen

Auf dem zwischen der Firma Schöttli und dem Siedlungsrand liegende Bauland werden zwölf erschlossene Bauparzellen entstehen.

 

Das sich in Privatbesitz befindende Bauland im östlichen Bereich zwischen der Firma Schöttli und der Quartierstrasse „Im Grossholz“ wird auf Wunsch der Eigentümer erschlossen. Der Stadtrat erteilte den Projektierungsauftrag an das einheimische Ingenieurbüro Flükiger Partner AG. Damit werden die Grundlagen geschaffen, um auf dem Schlattingerbuck ab dem Sommer 2013 rund ein Dutzend neue Parzellen ausschliesslich für Wohnbauten bereit zu stellen. Das Interesse daran ist gross und es kann bereits in den nächsten Jahren mit einer regen Bautätigkeit gerechnet werden.

Die Stadtgemeinde ist für das sich bereits in der definitiven dreigeschossigen Wohn-/Gewerbezone (3. Geschoss im Dach) befindende Land erschliessungspflichtig. Die Erschliessung hat gebundene Kosten zur Folge, die keinen Kreditbeschluss der Gemeindeversammlung erfordern. Die Erschliessungskosten werden abgesehen davon vollumfänglich von den Eigentümern getragen.

Baulandreserven werden knapp

Der Stadtrat begrüsst den Entschluss der Eigentümer, ihr Bauland zu veräussern, denn mittlerweile sind die Baulandreserven klein geworden und der Prozess, Bauland neu einzuzonen gestaltet sich als nicht einfach. So wird der Bautrend klar in Richtung verdichteter Bauweise gehen. Dabei muss vor allem auch die Attraktivitätssteigerung der Altstadt als Lebensraum angestrebt und dort mit einer flexiblen Haltung sowie Beitragsleistungen der Bau zeitgemässer, moderner Wohnungen begünstigt werden.

Die Bautätigkeit in Diessenhofen darf als «rege, aber nicht überhitzt» bezeichnet werden. In den vergangenen fünf Jahren sind bis zu zehn, im Boomjahr 2007 sogar 14 Einfamilienhäuser gebaut worden. Jährlich werden rund ein bis drei Mehrfamilienhäuser mit durchschnittlich 15 Wohnungen gebaut. In den Jahren 2008 und 2009 waren es deren fünf. Diese Entwicklung entspricht der politischen Zielsetzung, die auf eine konstante Auslastung des Bauhaupt- und -nebengewerbes ausgerichtet ist.

Stetig steigende Bevölkerungszahl

Die Bevölkerungszahl stieg in den letzten fünf Jahren um je rund zwei Prozent – von 3‘160 im Jahr 2007 auf aktuell rund 3‘526. Neue Projekte für das öffentliche Verkehrsangebot in der Agglomeration Schaffhausen in Richtung Zürich werden eine erfreuliche Fahrplanverdichtung bringen. Damit wird das Rheinstädtchen als Wohnort für Pendler noch attraktiver. Um einem zukünftigen möglichen Wachstum gerecht zu werden, bleibt der permanente Ausbau qualitativ hochstehender Infrastruktur als Fundament der Lebensqualität Kernaufgabe der lokalen Politik.