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Das einzig Beständige ist die Veränderung

Sonderausstellung «Hommage» an Juri Borodatchev der Künstler und Mentor von Chrissy Angliker

 

Während des ganzen Monats September kommen Kunstinteressierte in den Genuss einer Doppelausstellung von Juri Borodatchev und Chrissy Angliker in den Räumlichkeiten des Hauses „Kunst & Wissen“ (ehemaliges Ortsmuseum Oberes Amtshaus) und dem Hänkiturm. Die Vernissage dazu findet am Freitag, dem 30. August 2013 um 19 Uhr statt. Die Laudatio wird von der Kulturbeauftragten der Stadtgemeinde Diessenhofen, Helga Sandl, gehalten. Annedore Neufeld und Lena Kuhn umrahmen den Anlass musikalisch.

Am Sonntag, 1. September 2013 laden Chrissy Angliker und die Lebenspartnerin von Juri Borodatchev, Maria Sigrist während der Ausstellungsöffnungszeiten (14 bis 17 Uhr) zu einer Ausstellungsführung ein.

Juri Borodatchev (1945-2011) war ein bekannter Künstler der russischen Kunstszene, der 2011 in der Schweiz verstarb. Chrissy Angliker war drei Jahre lang seine Schülerin, bevor sie mit 16 Jahren die Schweiz verliess und nach Amerika auswanderte. Die Ausstellung ist eine „Hommage“ der Schülerin an ihren Lehrer.

Eigenständig ist die Kunst der jungen Chrissy Angliker. Sie umkreist in dieser Ausstellung jedoch bewusst das vielfältige Werk ihres Lehrers wie ein Planet seinen künstlerischen Fixstern. Konsequent bezieht sie sich auf ihn und seine Kunst, spürt den eigenen Emotionen in der Kunstwelt des Lehrers nach, erinnert sich an die Anfänge ihrer künstlerischen Laufbahn und daran, dass er der Erste war, der sie in ihrer kreativen Arbeit bestärkte.

Erstmals wird der Hänkiturm, der gegenüber des Hauses Kunst & Wissen in Diessenhofen liegt zum Ausstellungsort. Die Dialogsituation der Künste wird für den Besucher zu einer Pendelbewegung zwischen beiden Ausstellungsorten.