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Neue Methode der Schlickentfernung im Bootshafen

Stefan Mattersberger von der Aquamarin Technologies AG und Hansueli Ruch auf der Amphibienplattform in der Geisslibachmündung.

 

In der letzten Woche wurde zum Ende der Bootssaison 30 bis 50 cm Sedimente aus der als Bootsliegeplatz genutzten Geisslibachmündung entfernt. Die Arbeit konzentrierte sich insbesondere auf zwei Linsen im Eingangsbereich und in der Mitte des Bootshafens. Die Sedimente wurden ab einer Amphibien-Plattform mittels eines Transportschlauchs abgepumpt und bis in den Strömungsbereich des Rheins ausgeleitet.

Dank der Mitwirkung der Liegeplatzbesitzer, die ihre Boote alle rechtzeitig auswasserten, konnten die Arbeiten in zwei Tagen erledigt werden. Der Mitarbeiter der ausführenden Firma Aquamarine Technologies AG aus Rümlang wurde seitens des Werkhofs Diessenhofen assistiert, der sich darum kümmerte, dass die für die Bootsverankerung notwendigen Ketten auf dem Grund keinen Schaden erlitten oder einen solchen verursachten. Gemäss Aussage der Firma Aquamarin kamen die Arbeiten auch deshalb gut voran, da der Hafenbereich praktisch keinen Schmutz sowie keine Abfälle aufwies, die zu Verstopfungen der Ableitungsschläuche hätten führen können.

Für die Arbeiten musste die Stadtgemeinde Diessenhofen beim Amt für Umwelt eine wasserbauliche Bewilligung einholen. Die kantonalen Instanzen prüften dabei Auswirkung und Beeinträchtigung der Abpumparbeiten auf Wasserqualität und Fischerei.