Am Rhy dihei - im Städtli willkomme

Newsletter als neue elektronische Informationsquelle

Der Stadtrat und die Stadtverwaltung Diessenhofen bauen ihr Kommunikationskonzept mit einem unregelmässig erscheinenden elektronischen Newsletter aus, der über die Website www.diessenhofen.ch (Rubrik News>Newsletter) kostenlos abonniert werden kann. Der Newsletter erreicht danach die Abonnenten als E-Mail und informiert zeitnah über Aktuelles aus dem Stadtrat oder der Stadtverwaltung.  

Neues Kommunikationskonzept auf Basis der vorhandenen Kommunikationsregeln

Der Stadtrat arbeitete bisher mit stichwortartig zusammengefassten Kommunikationsregeln, die konzeptionelle Mittel der Informationsführung enthielten. Nach zwischenzeitlichem Erfassen einzelner weniger Ergänzungsmöglichkeiten, verabschiedete der Stadtrat diesen Frühling ein umfassendes Kommunikationskonzept. Dieses enthält nebst Grundsätzen die erforderlichen Bestandteile, regelt die Zuständigkeiten bei Krisen- oder Notfallsituationen sowie bei grösseren Ereignissen. Im Rahmen der Beratungen zu diesem Kommunikationskonzept führt der Stadtrat mit einem Neuzuzügerapéro sowie dem eingangs erwähnten elektronischen Newsletter zwei neue Instrumente zur verdichteten Kommunikation ein.

Das in einer Verordnung ausgearbeitete Kommunikationskonzept bildet eine Rechtsgrundlage für die Behörde, die Stadtverwaltung und weitere Verantwortliche im Bereiche des Regionalen Führungsstabes, der Stützpunktfeuerwehr und des Zivilschutzes.

Anforderungen an die Behördenkommunikation steigen

Der demokratische Staat hat eine Informationspflicht. Das Gesetz schreibt vor, dass die Öffentlichkeit über Leistungen, Tätigkeiten und Beschlüsse von Exekutive und Verwaltung zu orientieren ist. Somit wird die Kommunikation zu einer Kernaufgabe der Behörde. Die Mediengesellschaft verlangt eine rasche, umfassende und aktive Kommunikation. Diesen Anforderungen genügen regelmässig erscheinende Zeitungen und insbesondere die elektronischen Medien wie Website, Newsletter und soziale Medien (Facebook, Twitter etc.). Eine seitens der Verwaltung zum Beispiel vierteljährlich herausgegebenes Gemeindeblatt kann den Anspruch der Aktualität nicht erfüllen, ganz abgesehen von den zeitlichen und finanziellen Ressourcen, die für Herstellung, Vertrieb, redaktionelle Arbeit und Einbezug Dritter seitens der Verwaltung aufgewendet werden muss.

Worüber soll und darf informiert werden

Eine offene, sach- und zeitgerechte Information über wichtige Geschäfte der Stadtgemeinde Diessenhofen, ist oberster Grundsatz der Öffentlichkeitsarbeit. Dabei soll grundsätzlich über alle die Bevölkerung interessierende Themen informiert werden und insbesondere über solche, die der Bevölkerung zur Erfüllung ihrer politischen Aufgabe und zur Teilnahme am politischen Geschehen dienen.

Sind weder Stadtrat noch Stadtverwaltung in einer Sache nicht  zuständig, werden Amtsgeheimnis oder Schweigepflicht, Persönlichkeit- und Datenschutz verletzt, können oder müssen Auskünfte unter Angabe der Gründe verweigert werden. Dies gilt auch für hängige Verfahren.

Bote vom Untersee und Rhein und Anschlagkasten bleiben weiterhin amtliche Publikationsorgane

Amtliche Publikationen wie Beschlüsse, Verfügungen, Anordnungen von Behörden und Verwaltungsstellen werden weiterhin im „Bote vom Untersee und Rhein“ sowie im Anschlagkasten des Siegelturms veröffentlicht.

Über im öffentlichen Interesse liegenden Beschlüsse des Stadtrates wird zeitnah und themenspezifisch in den regionalen Print- und elektronischen Medien informiert. Die Medientexte werden mit dem Kürzel „srdh“ bezeichnet.

Zudem werden Mitteilungen zu Schwerpunktthemen, wichtigen Vorhaben, speziellen Anlässen, Erläuterungen zu Abstimmungsvorlagen, Vorinformationen über wichtige Projekte im Sinne der Transparenz und Aktivierung zur Mitarbeit der Bevölkerung separat veröffentlicht.

Intensivierung der Kontakte zu Drittorganisationen erwünscht

Der Stadtrat hat ein Interesse daran, politische Parteien, Verbände oder Vereine zu einzelnen Sachgeschäften frühzeitig zu informieren. Dazu sind die Präsidien, gegebenenfalls zusammen mit weiteren Delegationen, regelmässig, mindestens aber einmal jährlich, einzuladen. Der Stadtrat informiert dabei namentlich auch über seine Ziele und Planungen, pendente bzw. anstehende Geschäfte oder andere Aktualitäten.

Für die Neuzuzüger/-innen wird jedes Jahr ein Anlass organisiert, zu dem alle in der entsprechenden Zeitperiode Zugezogenen eingeladen werden. An diesem Anlass soll den Eingeladenen die Stadt näher vorgestellt werden. Zum Anlass werden Vertreter von Behörden, Parteien, Kirchen, Schule und Vereinen eingeladen.