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Sicherer Schulweg für Willisdorfer Primarschüler

Diese unübersichtliche Kurve ist im Fokus des Elternrats  der Primarschule Basadingen.

 

Knapp 20 Kinder aus Willisdorf werden aktuell oder in den nächsten vier Jahren den Schulweg nach Basadingen nutzen. Der Elternrat der Primarschule Basadingen, die auch von den Willisdorfer Primarschülerinnen und -schüler besucht wird, gelangte im vergangenen November an die politischen Behörden der Gemeinden Diessenhofen und Basadingen-Schlattingen. In ihren vom Ortsverein Willidorf unterstützten Anliegen verweisen die Eltern auf die Gefährlichkeit des betroffenen Schulwegs, insbesondere im Bereich der unübersichtlichen Rechtskurve. Namentlich werden das mögliche Tempo 80 km/h als zu hoch sowie die fehlende Beleuchtung, der schlechte Zustand der Strassenränder und der mangelnde Winterdienst als Risikofaktoren angesehen. In konstruktiver Art werden den politischen Behörden eine ganze Bandbreite von Vorschlägen zur Entschärfung der Situation zur Prüfung unterbreitet. Beide Gemeindebehörden gingen auf die Anliegen  des Elternrates ein, stellten in den Raum, in Anlehnung an verbindliche Normen kaum alle Vorschläge realisieren, aber dennoch  einige Massnahmen umsetzen zu können.

So wird die Gemeinde Basadingen-Schlattingen eine allfällige Schneeräumung bis morgens um 07.00 Uhr vornehmen. Der Stadtrat bejaht in Übereinstimmung mit der Nachbargemeinde die Verbreiterung der Strasse im unübersichtlichen Kurvenbereich und die dortige Markierung einer Leitlinie. Diese Massnahme soll innert der nächsten zweier Jahre verwirklicht werden. Sie ist geeignet, die Verkehrssicherheit langfristig und zu allen Tageszeiten zu erhöhen. Die Strassenränder beurteilt der Stadtrat weitgehend als in Ordnung, jedoch sollen die Entwässerungsschächte und partiell die Bankette zeitgleich mit der Kurvenverbesserung angehoben werden. Auf eine Beleuchtung ausserorts wird entsprechend bestehender Praxis auch bei andern Schulwegen in der Region verzichtet.

Im Vorfeld der Beratung innerhalb der Behörde führte der Werkhof eine Verkehrsmessung durch. Die Anzahl der Fahrzeuge (fünf bis sechs pro Stunde) auf dem Schulweg sind als gering einzuordnen und die gefahrenen Geschwindigkeiten in einem akzeptablen Rahmen. Der Schulweg ist nach Haltung des Stadtrates, die sich auf Lehre und Rechtsprechung abstützt, zumutbar und der Verantwortungsbereich sowie die weiteren Aufgaben für die Sicherheit der Schulkinder auf dem Schulweg (vom Transport über Begleitung bis hin zur Ausrüstung mit Leuchtwesten) liegen mithin bei den Eltern.